Antikoagulationstherapie

Antikoagulationstherapie bei Long Covid, Post-Vac-Syndrom und chronischen Erkrankungen

Seit 2023 bieten wir eine dreifache Antikoagulationstherapie bei mikrozirkulatorischen Problemen und Hyperkoagulationsstörungen an, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Die dreifache Therapie erfordert eine ständige Überwachung der Blutwerte, um das Risiko von Blutungen (im Gehirn und im Darm) zu minimieren.

Daher ist ein 3- bis 4-monatiger Aufenthalt des Patienten in der Klinik erforderlich. Die oft starken Nebenwirkungen, die durch die Freisetzung von Toxinen und Krankheitserregern in den Blutkreislauf des Patienten entstehen, müssen mit Steroiden und Antihistaminika behandelt werden. 

H.E.L.P. Apherese im Vergleich zur dreifachen Antikoagulationstherapie bei Mikrogerinnseln

– Wenn Ihr Hausarzt Sie unterstützt und die Verantwortung für die kontinuierliche Überwachung Ihrer Blutwerte übernimmt, während Sie eine Kombination aus drei Antikoagulanzien gleichzeitig erhalten (Blutungsrisiko), sind die Kosten geringer als bei H.E.L.P., und Sie müssen 3–4 Monate lang nicht in der Klinik vor Ort sein.

– Patienten leiden häufig unter anhaltenden Nebenwirkungen der Dreifachtherapie, die durch die Freisetzung von Giftstoffen und Krankheitserregern ins Blut verursacht werden. Steroide und Antihistaminika können diese Nebenwirkungen lindern. 

– H.E.L.P. zeichnet sich durch ein höheres Sicherheitsprofil aus und stützt sich auf wissenschaftliche Daten aus über 30 Jahren

– H.E.L.P. Die Apherese entfernt nicht nur das Microclots aus dem Blut, sondern beseitigt auch Entzündungen, virale Spike-Proteine, Cholesterin sowie Autoantikörper und Hunderte von Krankheitserregern; zudem senkt sie die Viskosität des Blutes um etwa 10 % pro Behandlung und steigert die Mikrozirkulation insgesamt um 20 %.

Wir empfehlen eine dreifache Antikoagulationstherapie nur in den ersten 6 Monaten nach der Infektion bzw. dem Ausbruch der Erkrankung und/oder wenn Ihr Hausarzt dies befürwortet und überwacht. 

Nach unserer klinischen Erfahrung ist die.E.L.P.-Apherese als Teil der Kombinationstherapie ist vorzuziehen und führt zu besseren Ergebnissen. Die individuell angepasste Kombinationstherapie umfasst häufig auch Antikoagulationsprotokolle.

Bei der Dreifachtherapie muss der Körper alle Giftstoffe und Krankheitserreger bewältigen, die bei der „ Microclots “ freigesetzt werden. Bei der „ H.E.L.P. -Apherese“ werden alle Giftstoffe und Krankheitserreger mithilfe des Apherese-Geräts aus dem Blut entfernt. Das bedeutet, dass diese Methode über mehrere Wirkmechanismen verfügt und nicht nur über einen einzigen, wie es bei der Dreifachtherapie der Fall ist.

Aufgrund unserer klinischen Erfahrung haben wir häufig beobachtet, dass die Symptome in der Regel wieder auftreten, wenn Patienten von der dreifachen Antikoagulationstherapie entwöhnt werden.

Aus diesem Grund bevorzugen wir eine Kombination aus DAPT (doppelte Thrombozytenaggregationshemmung = doppelte Antikoagulationstherapie) und einer Apherese zur Entfernung von H.E.L.P. . 

Viele Patienten nehmen die DAPT kontinuierlich und über Jahre hinweg ein, ohne dass es zu Nebenwirkungen kommt.

Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass die Antikoagulationstherapie bei Virusinfektionen und postviralen Syndromen mehr umfasst als nur die Kombination klassischer Antikoagulanzien: https://www.mdpi.com/1422-0067/24/23/17039